Stimmen

Schlosskonzert Spiez | Mai 2018

Bereits als Begleiterin der Schumann-Duette zeichnete sich Rahel Sohn Achermann durch grosse Anpassungsfähigkeit aus. Im weitgehend unabhängigen Klaviersatz aus Hugo Wolfs italienischem Liederbuch bewies sie sowohl starke dramatische Ausdruckskraft wie auch eine nachhaltige poetische Ader. Ebenso in ihrer solistischen Einlage «Valse lente» von Oskar Merikanto legte sie ein feinsinniges, von Wärme getragenes Spiel zutage. Exakt abgewogene Klänge sorgten für Transparenz in der Abstufung – ein genussreiches Unterfange.

Aargauer Zeitung
Liederabend «Franz und Frauen»

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Reutlinger General-Anzeiger
Liederabend «C’est l’extase»

Diese leichtfüßige Natürlichkeit, mit der die Sängerin auch schwierige Passagen so selbstverständlich meistert, wird begleitend noch unterstrichen durch das technisch perfekte, mitfühlende Spiel der Pianistin. Vollkommen unauffällig verschmilzt sie den Spitzentanz der Gesänge ihrer Duo-Partnerin zum harmonischen Ganzen. Auch in ihren solistischen Einlagen (Gabriel Fauré, aus »Pieces Breves«, Op. 84, aus »Romances Sans Paroles«, Op. 17 und Sicilienne Op. 78) zeigt sie feinsinniges Spiel. Genau abgewogene Klänge erzielen die Wirkung völliger Transparenz, von äußerster Delikatesse in der Abstufung der Tonwerte.

«WARUM» | November 2018

Rahel Sohn gab den Werken am Flügel die nötige Schwere und Dumpfheit ebenso wie das sanfte, sich niederlegende Verklingen. – Brahms, 4 ernste Gesänge

Südwestpresse Alb Bote
Liederabend «C’est l’extase»

Auch die Begleiterin drängt sich nie hervor oder übertönt gar den Gesang. Zurückhaltend und doch präzise geht sie auf die jeweiligen Lieder ein und dies selbst bei so neckisch-rhythmischen Figuren wie in dem Lied „Mandoline“. Ihr Klavierspiel strahlt bei aller technischen und handwerklichen Perfektion und bei sparsamstem Pedalgebrauch eine gewisse Vornehmheit und Wärme aus, obwohl sie auch die nötige Virtuosität besitzt.

Aargauer Zeitung
«Petite Messe Solennelle von G. Rossini»

Rahel Sohn war umsichtige Begleiterin, die Tour de Force ihres umfangreichen Parts meisterte sie mit Bravour.

«WARUM» | November 2018

Rahel Sohn gab den Werken am Flügel die nötige Schwere und Dumpfheit ebenso wie das sanfte, sich niederlegende Verklingen. – Brahms, 4 ernste Gesänge